Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IPA und der Stadt Osaka
Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IPA und der Stadt Osaka – feierliche Unterzeichnung des Kooperationsabkommens
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(© Fraunhofer IPA)
Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA wird anläßlich des Freundschaftsjahres „150 Jahre Deutschland-Japan“ im Jahr 2011 das vorläufig so benannte „Fraunhofer IPA Osaka Center“ in der japanischen Stadt Osaka gründen und die bilaterale Forschung zwischen Deutschland und Japan intensivieren. Am 8. Juli 2010 unterzeichneten der Bürgermeister von Osaka Kunio Hiramatsu und der Leiter des Fraunhofer IPA Prof. Dr. Alexander Verl im Mayor’s Mansion von Osaka feierlich das „Kooperationsabkommen zwischen der Stadt Osaka und dem Fraunhofer IPA“.
Im Rahmen des Kooperationsabkommen werden die Stadt Osaka und das Fraunhofer IPA beim Informationsaustausch im Bereich angewandter Forschung, bei der gemeinsamen Veranstaltung von Seminaren und Symposien und bei der gemeinsamen Forschung und Entwicklung zwischen Fraunhofer IPA und den im Gebiet Kansai ansässigen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen, kooperieren. Zum Gebiet Kansai in Westjapan zählen Osaka, Kobe, Kioto und andere umliegende Präfekturen.
Das Fraunhofer IPA Osaka Center wird durch Informationsaustausch und gemeinsame PR- und Forschungsaktivitäten mit japanischen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen die angewandte Forschung im Bereich Nano-Technologie und Oberflächentechnik fördern und Beratungsleistungen zum Thema „REACH“, Regelungen über die Zulassung und Beschränkungen zu chemischen Materialien in Europa, anbieten.
Darüber hinaus will das Fraunhofer IPA Osaka Center eine Plattform deutsch-japanischer Zusammenarbeit im Gebiet Kansai werden und zur Belebung der Stadt Osaka und dem Gebiet Kansai als Forschungsstandort beitragen.
„Osaka ist das Zentrum des Gebiets Kansai und zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen der Welt“, erläutert Ivica Kolaric, Leiter der Abteilung „Prozessengineering funktionaler Materialien“ am Fraunhofer IPA und Leiter des Osaka-Projekts, die Gründe für die Wahl dieses Standorts. Neben einer dichten Ansiedelung von renommierten Industrieunternehmen sind in Kansai führende Universitäten wie beispielsweise das AIST beheimatet, die sich mit den Kernthemen des Fraunhofer IPA wie Robotik, Automatisierung und Nanotechnologie befassen.
Als Weltwirtschaftsmetropole bietet Osaka für das Fraunhofer IPA optimale Voraussetzungen als wichtiger Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung unter optimalen logistischen und geografischen Bedingungen.
Stuttgart/Osaka, 8. Juli 2010